Blog-Artikel von Der Wolf

    *Diese Nacht findet Cancer keine Ruhe. Er ist aufgeregt, hibbelig und alles andere als entspannt. Seine Gedanken kreisen um die letzten Stunden als er sein Notizbuch hervor holt und beginnt zu schreiben*


    Wie oft bin ich durch Wände für dich gerannt?

    Wie oft mit dir bis zum Ende dieser Welt gegangen?

    Wie oft hast du mit Funken gespielt und dabei ein Feuer entfacht?

    Und wer hat dann die Brände für dich gelöscht?

    Wie oft hast du mich im Stich gelassen, für nichts?

    Es scheint als wärst niemand etwas schuldig, doch dir scheint nicht klar zu sein wer immer wieder die Konsequenzen für dich tragen muss.


    Ich habe es satt, mich immer wieder an Scherben zu schneiden die du auf deinem Weg hinterlässt

    Entweder bist du blind oder falsch, doch in beiden Fällen fehlt der Respekt gegenüber unserer Freundschaft. In deiner Welt wäscht die andre Hand nur deine und du mit beiden dann dein dreckiges Gesicht...


    Nach all den Jahren kann ich nur mir die Schuld geben das ich es nicht erkannt habe. Ich bin

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    *Still und in Gedanken versunken, sitzt Cancer auf dem höchsten Punkt des Turms. Er schaut in die tiefschwarze Nacht hinein und denkt über die vergangenen Ereignisse nach. Während er sein Notizbuch öffnet weht der Wind ihm fast die kleinen Zettel aus dem Buch, weshalb er sich dazu entschließt schneller zu schreiben*


    Wo fange ich nur an? Es kann doch nicht sein das alles bergab geht. Boris hat seine "Strafe" bekommen und trägt nun das Mahnmal das auch Artie und ich tragen. Malia empfand es als verrückt und barbarisch. Sie schaltete auf stur und wollte nicht mal mehr mit mir reden. Ich weiß wirklich nicht wohin mit diesem Mädchen. Sie lebt so fernab der Realität das ich manchmal glaube das wir sie an die Fantasy verlieren. Jonah liegt immer noch flach und Artie zieht sich aus allem raus. Er kommt und geht wie es ihm gefällt und schwingt die selben Reden wie damals, kurz bevor er losgezogen ist und die Leute vom Ufer in Angst und Schrecken versetzte. Der Schrecken der zu dem

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    *Seit den letzten Tagen joggt Cancer jeder Morgen und jeden Abend um den Handelsposten herum. Seine Gedanken kreisen um die Vergangenheit und wie sich diese auf deren Zukunft auswirken könnte*


    01.03.2010 - Vaters Revier

    Koljas Vater drückt einem Mann den Lauf einer Waffe gegen die Stirn. “Wer bist du?” Kolja nähert sich der Szene und schaut zu seinem Vater. “Ich...ich bin Silas. Bitte tu mir nichts! Ich bin friedlich!”


    Vater? Was machst du da mit dem Mann in der Bärenfalle?


    “Du bist in meinem Revier. In meinem Gebiet... und du bist mir in die Falle gegangen. Das war’s Silas. niemand nähert sich meiner Famile ungestraft!” Dann drückt er ab und schnappt sich das Funkgerät des Mannes.


    05.10.2010 - CDF? NCDF!

    “Warum tust du das Vater? Ist es nötig ihn so hinters Licht zu führen?” Kolja sitzt mit einem Fernglas in der Hand etwas weiter von einer Szene entfernt. Ruhig und besonnen wie immer, hat er einen Weg gefunden auf einem Baum halt zu finden und eine Gruppe in der Ferne zu

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    *Cancer sitzt verloren in seinem Zimmer. Sein Blick ist leer und erstarrt während er das Feuer in dem kleinen Kachelofen zu hypnotisieren scheint. Die Letzten Informationen die er bekommen hatte waren nicht von fröhlicher Natur. Trotz allen Umständen entschließt er sich dann mitten in der Nacht doch noch etwas zu schreiben.*


    Mishka ist gefallen. Unser Rückzugsort. Unsere Heimat. Ausgelöscht von Neidern. 3 Jahre Arbeit wurde zunichte gemacht, während wir uns mit Gurken und Wölfen rumgeschlagen haben. Wären Arti und ich in Moskau geblieben, hätte Mishka dann stand gehalten? Hätten wir Boris besser instruieren müssen? Hätten wir Andrej einfach sterben lassen sollen? Möglich aber unklar. So oder so ist nun nichts mehr dort, außer das Gefühl der Rache. Hier sind wir nur ein kleiner Handelsposten und müssen uns nun auf eine andere Art etablieren. Es muss werden wie in Moskau. Zu viele gute Leute haben ihr Leben gelassen. Boris muss zahlen für sein Versagen. Er wird weiterhin

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    *Cancer sitzt auf dem Dach seiner Baracke und schaut sich den Sternenhimmel an. Vor ihm liegt sein Notizbuch das er irgendwann ergreift und beginnt zu schreiben*


    Die letzten Tage waren Ereignisreicher als sonst hatte ich das Gefühl. So viele neue Informationen und Erkenntnisse. Olli ist nun definitiv ein fester und loyaler Bestandteil des Teams. Gerade als ehemaliger KSK Soldat ist er eine Bereicherung bei der Ausbildung von Jonah und Malia. Auch weil Arti noch immer flach liegt und ich zu wenig Zeit habe ihnen etwas zu zeigen hat Olli sich unverzichtbar gemacht.


    [Es geht nicht um Perfektion aber darum besser zu werden. Nicht besser als der Rest, sondern besser als du selbst...]


    Malia war die letzten Tage mehr als nur verwirrt und naiv. Sie sagte und tat Dinge die uns allen das Leben hätte kosten können. Ich musste ihr eine Lektion erteilen und hoffe sie hat es verstanden. Ich hoffe so sehr das sie nun versteht wie wichtig es ist fokussiert zu sein. Sie erinnert mich noch immer

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