Blog-Artikel von Yoyo82

    Schnell lief sie über das Feld an den Heuballen vorbei. Ihre braunen Zöpfe wehten im Wind. Sie musste sich beeilen. Sie wollte in Sicherheit sein, versteckt sein, bevor die Sonne hinter dem Berg verschwunden ist. Bevor es zu dunkel wurde. Es war nachts sehr dunkel.

    Ganz anders als in der Großstadt. Ganz anders als in Deutschland.

    Hier war sie frei. Hier konnte man auch viel freier Atmen. Weiter schauen.

    Sie wollte nicht zurück.

    Man hatte es ihr versprochen.

    Alles blöde Lügner. Scheiß Erwachsene.

    Tränen liefen über ihre Wangen. Sie keuchte vom schnellen rennen. Die Sicht verschwamm.

    Nein, sie darf jetzt nicht schwach werden. Nicht nachlassen. Nicht straucheln. Noch schneller laufen. Dann hat sie es gleich geschafft.

    Es waren vielleicht noch 300m.


    So etwas durfte ihr nicht passieren.


    Dann fiel ein Schuss. – Stille.


    Sie hatte sich ins Gras geschmissen. Erschrocken. Die Knie dabei aufgeschürft, blutend, lag sie da. Tränen liefen, aber sie machte keinen Mucks mehr. Nur nicht

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    Was bleibt?


    Was ist?


    Was war?


    Warum?


    Wozu?


    Wohin?


    Mein Herz nun gebrochen.


    Ich hätte dir alles versprochen.


    So vieles wollte ich dir noch sagen.


    Ich hatte noch so viele Fragen.


    Hast du auch so wie ich gefühlt?


    Warst du auch so aufgewühlt?


    Mein Herz schlägt nur für dich.


    Alles schwarz, ich verliere mich.


    Bin heut´ Nacht dann ertrunken.


    Bin in Gedanken an dich völlig versunken.


    Ein letzte Stunde wünschte ich mir mit dir.


    Ich sage jetzt und hier, es war wirklich ein wir.


    Wenn auch nie ausgesprochen.


    Ich hoffe du hörtest mein Herz für dich pochen.


    Unter Tränen schreibe ich dir diese Zeilen.


    Wo sind deine Arme um darin zu verweilen.


    Wieder verloren im Nichts der Unendlichkeit.


    Ich liebe dich.


    Lara

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