Tagebucheintrag eines Stalkers der Polis

Tag 3905 Nach dem Ausbruch in Moskau,


"Es Müsste nun Donnerstag sein, vielleicht auf Freitag. Keine Ahnung wieso ich das überhaupt aufschreibe.

Weil das, was ich vorhabe, andere als Wahnsinnig beschreiben würden?

Oder vielleicht der Wunsch das mein Bruder damit eine Spur zu mir bekommt, auch wenn es mich erwischen sollte.

Eines Tages Würde der Tag schon kommen.


Ich bereite mich auf ein Bissiges Unterfangen vor: Der Norden.

Angeblich überlaufen von Freaks und Wolfgetier. Angeblich sogar den ein oder anderen Bären.

Aber auch eine Gute Chance Vorräte zu finden die die Station braucht. Essen, Wasserfilter, Waffen, Munition.

Und vor allem Werkzeug. Die Letzte Zange ist nicht mehr zu gebrauchen, nach dem Rohrbruch der Regenfangsysteme.

Beim Nächsten Sturm reist es uns womöglich eine Wandseite weg, sofern wir das nicht flicken.


Süden Westen und Osten sind Abgesucht in schier endloser Routine. Doch der Norden blieb bisher wenigen Plünderern und Stalkern offen.

Zu Gefährlich sagte die Stationsführung. Zu Riskant. Zu Zeitaufwendig. Doch auch Nötig. Unsere Leute vertrauen auf unsere Stalker.

Niemand sonst traut sich entgegen der Anweisung der Führung, Nach draußen zu gehen,

Sich Aktiv auf die Jagd nach Tieren und Vorräten zu machen.

Und selbst wenn es nur abgeranzte Bücher aus alten Bibliotheken sind, Holzbau, Landwirtschaft, der ein oder andere Roman.

Am Ende freuten Sie sich allesamt, wenn die Stalker wie Helden zurückkehrten und selbst nur geringsten Erfolg mit der Polis Teilten.

Ich habe Angst.

Allein Wie Vasili und Mikhail immer erzählten, wenn sie Wölfe jagten, Riesige Ausgehungerte Bestien, Flink und Aggressiv.

Solchen möchte ich nicht begegnen.. Doch der Winter war Hart zu uns.. Und auch zu Ihnen.. In ihrem Hunger fraßen sie alles, was ihnen in die Quere kam.

Und sie Kamen immer weiter in unsere Richtung.

Ich habe Mikhails Gewehr aus den Schrank entwendet. Werfe den verdreckten Regenmantel über und packte meinen Rucksack.

Ich Muss das Tun, Ich bin kein Junge mehr. Ich will Helfen. Auch wenn das Ärger bedeutete.

Dann Werd ich mich eben dem Ausgangsverbot offen Wiedersetzen,durch das kleine Fluchtloch der Mauer im Süden der Station nach draußen schleichen,

Ich Muss das Tun. Die Angst vor dem was dort sein könnte darf mich nicht aufhalten..

Sie zählen auf mich.. auch wenn Sie nicht wissen was ich vorhabe.

Ich werde als Held wiederkehren und als Mann.. oder garnicht.


-ein langer Absatz bleibt aus-


Sollte ich es nicht geschaft haben.. Sag Onkel Mikhail das es mir leid tut.. Die Polis Muss fortbestehen.. auch wenn das Überleben vielleicht von einem Jungen wie mir abhängt...

Vasili sei nicht Böse.. Kümmer dich um meine Schwester..

Gezeichnet. Sokoy Ivan."


Der Zettel lag auf einem Kleinem Podest in Ivans Zimmer, Gefaltet in einem Abgegriffenen Buchband einer alten Bibel. Gefüllt mit Notizen, einer Karte, diversen Stiften und einigen Briefen seiner Mutter. Als man das Schriftstück fand, war allen Klar. Ihr kleiner Sokoy war kein kleiner Junge mehr. Er War ein Stalker.. Oben im Himmel und beobachtete sie Alle mit Mikhails Gewehr.. doch sein Schicksal blieb ihnen auf ewig verwehrt. Tief im Norden verborgen.


(Achtung, Rohfassung, Eventuelle Nachbearbeitung steht noch aus:*<3<3)

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