FRAUENAUSBEINER

Ein Klopfen, ein kratzen, ein leises wimmern weckte mich zusammen mit den ersten Sonnenstrahlen als ein neuer Morgen erwachte. Schlaftrunken setzte ich mich auf und lauschte. "Hilfe, ich bin allein, mir ist Kalt und ich habe schrecklichen Hunger. Bitte ich brauche hilfe!" Ertönte es von der vorderen Tür meines Verstecks mit einer Weiblichen Stimme, so weich und beruhigend und dennoch bis zum letzten ton mit nackter angst durchzogen. Ich nahm meine AK, durchladen, entsichern, ich nickte meinen drei Beobachtern zu bevor ich die Treppe hinab zur Tür begab. Als ich die Tür öffnete quietschte und knackte die Tür schrecklich als das morsche Holz gegen den druck des kalten Windes arbeitete. Und da stand sie, mit zerrissenen Kleidern und den Sonnenstrahlen im Nacken, eine kleine Blonde Süßigkeit. "Oh Gott sei dank, ich dachte mir macht niemand die Tür auf. Bitte helfen sie mir ich bin am verhungern und spüre meine Zehen nicht mehr!" Jammerte sie. Ich nickte und hob den Lauf meiner Waffe an, der kalte Stahl legte sich sanft an ihre Nase Stirn. Meine andere Hand zog schnell aus einer Seitentasche Handschellen hervor.


"Anlegen, keine Panik, das ist nur zu meiner Sicherheit. Zumindest wenn du etwas willst, hast du keine Wahl" Sprach ich ihr leise zu. Sie gehorchte und tat wie ich es verlangt hatte, sie war ein so gutes Mädchen. Im Anschluss zog ich ihr einen Sack über den Kopf was ihr jedoch wohl nicht so gut gefiel. Sie sträubte sich und wurde laut was das jetzt soll, sie wolle doch nur etwas zum Essen, sie wäre unbewaffnet und unter dem Sack wäre es stickig. "Ich weiß, aber ich und meine freunde haben ein paar fragen" Worauf ich sie in das Gebäude zog. Ich führte sie in eine Zelle wo die Beobachter zusammen mit einigem Werkzeug schon auf uns warteten, dann stellte ich ihr fragen. Es verging Zeit und vieles ging dabei verloren, Blut, Haut, Zehennägel und Finger. Sie sagte mir alles, woher sie kommt, wen sie getroffen hat, was sie getan hat und wer sie ist. Dabei heulte, schrie, fluchte und weinte sie bitterlich, aber keine träne konnte mein Spiel jetzt noch beenden. Verzweifelt und in Todesangst ging sie sogar so weit sich mir selbst anzubieten, ich wäre ja so allein, aber das könnte jetzt mit ihr enden. "Geschissen auf den Kompromiss aus falschem du und ich. Ich hab' dich nicht gesucht, hey, nein, wird haben uns gefunden. Seitdem dreh'n die Gedanken über Stunden ihre Runden. Ich will keine, die mein Bettchen macht, oder mich um Erlaubnis fragt. Ich will eine, die mit mir den ganzen Drecksplaneten in die Luft jagt. Mir beim Zungenkuss das Genick bricht und keck die Zähne bleckt. Die mir notfalls auch Nitroglycerin von meinen Hüften leckt." Entgegnete ich ihr dabei scherzend.


Sie heulte auf was kurz danach in eine Schnappatmung überging. "Keine Luft? Lass mich dir helfen" Mit diesen Worten schlug ich mit dem Messer ein loch in den Sack, doch nicht zu ihren Mund, nein, sondern ihre Wange. Die Klinge setzte sich zwischen Zähnen und Fleisch fest, wieder Schrie sie auf, doch die Klinge steckte fest und das Loch war noch zu klein und was zu klein ist muss man dehnen. Dieses Geräusch wenn jemand sein eigenes Blut ausspuckt gepaart mit dem Geräusch aus reißenden Fleisch, ausbrechenden Zähnen während das Messer über den Knochen schabt, Ich sollte es in Flaschen sammeln, für später.

"Athanasia" Hauchte ich leise während sie bei dem klang ihres Namens sogar kurz schweigte."Ein A wie Armageddon, denn das wäre passiert wenn Gott im Himmel meinen Mund auf deine Lippen führt. Dann ein T wie träumen oder Traum... meiner war kürzlich aus jedoch muss ich gesteh'n mein neuer Traum geht weitaus besser aus. Ein H wie Hölle, nicht mal den kleinsten Spalt macht Satan mir die Tür auf, denn mit mir wird ihm höllisch kalt! Und nochmal A, nicht aber, nein, A wie absolut. Denn nur wer absolutes tut, tut sich und andern gut. Danach ein N wie Nacht und Nebel, Necronihilismusphilie, schnell ist die Nacht zum Tag gemacht und nichts und alles gab es nie. Schon wieder A wie Kaspar, ein A für dich und mich, ein A für jedes Anagramm denn Kellerkinder kennen sich.!"

WIeder heulte sie auf und unterbrach mich darauf, zu schade, so wollte ich doch nur die Situation etwas aufheitern. "Was stimmt nur nicht mit dir du gestörter Psycho?!" Brachte sie dann grade noch so hervor.


"Das ist was ich bin und das ist was du bekommst und das ist was ich werden kann, wenn du mich dazu anspornst. Und ein Opfer, das ist was du bist. Das ist genau das was ich will, seit du hier 'reingeplatzt bist Groovt der Spin mit neuem Drill. Oder wie das die Jugend von heute sagen würde." Kurz unterbrach ich mich selbst für eine Künstlerische Gedanken pause, tatsächliche konnte ich es mir nicht verkneifen dabei über mich selbst zu lachen. "Aus Augen wie den deinen Springt mir glatt das Meer entgegen Also, ab die Post! Das wird ein Spaß doch... nur keine Eile denn noch hast du genug Körperteile" Zum Schluss zwang mich die Uhr zur Eile und mein monströses Spiel zum Ende. Ich fresse einen Besen, wenn ihre Reste wirklich jemand fände.