Scherben der Polis

Ereignisse und Geschichten der Zerschlagenen Mitglieder der Alten und der Neuen Polis.

    5°° Uhr Morgens, Ablösung des Ostwachpostens der Station Polyanaskaja


    Alexej schritt gemütlichen Schrittes durch die anhaltende Nacht. Die kalte Morgenluft in seinen Lungen konnte die Müdigkeit nicht aus seinen Augen treiben. Er gähnte beherzt und zog den Mantel enger. Seit Tagen war nichts passiert, Keine Umherziehenden, keine Infizierten. Der alltägliche Ablauf wurde routiniert und einseitig. Gar Langweilig. Öde.. es kotzte ihn beinahe schon an.

    Der Kies unter seinen Stiefeln knirschte angenehm, die Nacht um sich herum noch in anhaltender Finsternis verschluckte die Bahngleise, die Straße, die Bäume. Nur ein schmaler Lichtkegel seiner Taschenlampe beleuchtete eine Wegkreuzung. Nahe der Bahngleise schob sich ein großer Schatten empor. Sandsack-Barrikaden mit Holz- und Metallspeeren versehen, umrandeten ein einfaches Holzgerüst. Provisorisch gebaut. Sah aus wie ein größerer Jagdstand. Eine Messingglocke zentral an der Decke der Plattform hängend, überragte zwei entgegen

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    Tag 3905 Nach dem Ausbruch in Moskau,


    "Es Müsste nun Donnerstag sein, vielleicht auf Freitag. Keine Ahnung wieso ich das überhaupt aufschreibe.

    Weil das, was ich vorhabe, andere als Wahnsinnig beschreiben würden?

    Oder vielleicht der Wunsch das mein Bruder damit eine Spur zu mir bekommt, auch wenn es mich erwischen sollte.

    Eines Tages Würde der Tag schon kommen.


    Ich bereite mich auf ein Bissiges Unterfangen vor: Der Norden.

    Angeblich überlaufen von Freaks und Wolfgetier. Angeblich sogar den ein oder anderen Bären.

    Aber auch eine Gute Chance Vorräte zu finden die die Station braucht. Essen, Wasserfilter, Waffen, Munition.

    Und vor allem Werkzeug. Die Letzte Zange ist nicht mehr zu gebrauchen, nach dem Rohrbruch der Regenfangsysteme.

    Beim Nächsten Sturm reist es uns womöglich eine Wandseite weg, sofern wir das nicht flicken.


    Süden Westen und Osten sind Abgesucht in schier endloser Routine. Doch der Norden blieb bisher wenigen Plünderern und Stalkern offen.

    Zu Gefährlich sagte die

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